Ein kleiner Motor für reproduzierbare Verläufe

Abstrakte Farbstudie Nr. 29 mit fließenden Farbverläufen

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Der Aufbau ist einfach: eine Leuchtplatte, zwei Klemmen, eine Folie und viel Geduld. Die meiste Zeit verbringen wir damit, Reflexionen zu finden und mit schwarzem Karton abzuschirmen.

Wer das selbst ausprobieren möchte, braucht kein teures Material. Transparente Folien aus dem Bastelbedarf und eine Taschenlampe genügen für erste Versuche am Küchentisch.

Abstrakte Farbstudie Nr. 30 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 30, Langzeitbelichtung

Probleme unterwegs

Besonders bewährt hat sich ein kleiner Motor, der die Folie gleichmäßig verschiebt. Damit werden die Verläufe reproduzierbar und wir können gezielt nur einen Parameter verändern.

In der Werkstatt hängen inzwischen mehr als zwanzig Farbfolien an einer Leiste über dem Arbeitstisch. Jede ist mit Datum und Belichtungswerten beschriftet, damit sich gelungene Aufnahmen wiederholen lassen.

Abstrakte Farbstudie Nr. 31 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 31, Langzeitbelichtung

Am Ende jedes Arbeitstags sichern wir die Rohdaten doppelt: auf ein Netzlaufwerk im Atelier und in ein Rechenzentrum außer Haus. Ein verlorener Tag Arbeit tut mehr weh als jede Speicherrechnung.

Was wir beobachtet haben

Gearbeitet haben wir mit einer spiegellosen Vollformatkamera und einem lichtstarken 50-mm-Objektiv. Entscheidend war weniger die Kamera als ein stabiles Stativ mit sauber laufendem Panoramakopf.

Abstrakte Farbstudie Nr. 32 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 32, Langzeitbelichtung

Für die Reise hatten wir nur ein Objektiv dabei. Das zwingt zu Entscheidungen, und rückblickend waren gerade die Einschränkungen gut für die Serie.

Abstrakte Farbstudie Nr. 33 mit fließenden Farbverläufen
Farbstudie Nr. 33, Langzeitbelichtung

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